Frank Klevenhaus
Psychologische Beratung

Psychologische Beratung

Psychologische Beratung

Der Begriff „Psychologischer Berater“ ist gesetzlich nicht geschützt.

Das heißt nichts anderes, das er von jedem der es möchte, genutzt werden kann. Ob man irgendetwas kann, oder nicht ist dabei vollkommen belanglos.

Sich davon abzugrenzen ist nicht so einfach. Es sei denn, man macht eine Ausbildung bzw. besucht Seminare zum Thema Psychologische Beratung und lässt sich zertifizieren. Eine Zertifizierung sollte dem potentiellen Klienten die nötige Sicherheit geben, Unsicherheiten in Bezug auf die vertrauensvolle Zusammenarbeit abzubauen.

Deswegen war es mir wichtig, mir das wichtige Fachwissen an einem renommierten Institut anzueignen. Die ständige Weiterbildung ist eine absolute Notwendigkeit und macht obendrein richtig Spaß.

Zertifikate

….aber wofür braucht man einen psychologischen Berater überhaupt ?


Wenn der psychologische Berater eine gute Fortbildung genossen hat, kann er z.b. feststellen, ob sich hinter der Traurigkeit des Klienten nicht vielleicht doch eine beginnende Depression verbirgt.

In diesem Fall muss der Psychologische Berater seinen Klienten sofort an einen Facharzt oder Heilpraktiker (psych.) verweisen.

Der Aufgabenbereich des Psychologischen Beraters lässt sich zwischen Seelsorge und vorsorgliche Unterstützung für das psychologische Wohl des Klienten bestimmen.

Er ist in dem Sinne unterstützend tätig, wie es vor vielen Jahren noch Hausärzten möglich war, indem diese beratend durch einmalige oder kurze psychologische Schwierigkeiten führten. Es findet somit ausdrücklich keine Behandlung einer psychischen Störung oder Erkrankung statt.

Vielmehr hilft der Psychologische Berater beispielsweise dabei:

  • Entscheidungsschwierigkeiten zu begegnen
  • die Fähigkeit zur Problemlösung zu verbessern
  • allgemein durch Gespräche lebensberatende Inhalte zu vermitteln

Diese Leistung richtet sich grundsätzlich an alle Personen, die eine Unterstützung in ihrer Lebenssituation suchen.

Viele Betroffene sehen sich hier mit einem Problem konfrontiert, das sie in möglichst kurzer Zeit lösen wollen. Dabei hilft der Psychologische Berater, mit dessen Hilfe besser mit den heutigen und zukünftigen gesellschaftlichen Anforderungen umgegangen werden kann.

Daneben gibt es auch einzelne Schicksalsschläge, für deren Bewältigung ein Psychologischer Berater ebenfalls eine Hilfestellung geben kann. Ein Gespräch mit einem Freund oder der Familie kann sicherlich in vielen Fällen sehr gut geeignet sein, einer persönlichen Krise zu begegnen. Die Hilfe eines Psychologischen Berater hat jedoch viele Vorteile.

Der Psychologische Berater hat gelernt, wie ein Gespräch zu führen ist und mit diversen Beratungstechniken kann dieser genau herausfinden, welcher Weg für den Betroffenen der richtige scheint, um gemeinsam eine Lösung des Problems zu erarbeiten. Der Psychologische Berater ist dabei neutral und objektiv, verurteilt den Ratsuchenden nicht und ist immer auf die Problemlösung aus.


Neben den oben beschriebenen Hilfestellungen zu persönlichen Krisensituationen und Problemen der Lebenssituation kommt ein Psychologischer Berater mit seiner neutralen Sicht auch beispielsweise als Hilfe bei der Karriereplanung, der beruflichen oder persönlichen Neuorientierung, den Herausforderungen eines neuen Lebensabschnitts oder als Trainer der eigenen Kommunikationsfähigkeit in Betracht.

Eine Auflistung möglicher Beratungsfelder:

  • Eheberatung
  • Familienberatung
  • Erziehungsberatung
  • Drogenberatung
  • Sexualberatung
  • Prävention
  • Konfliktberatung
  • Lebensberatung
  • Psychosoziale Beratung
  • Berufsberatung
  • Wirtschaftsberatung
  • Coaching
  • Organisationsberatung

Das Geschehen während einer psychologischen Beratung hängt von der konkret angewandten Methode ab. Hierbei kommen, ebenso wie bei der Psychotherapie, verhaltenstherapeutische und tiefenpsychologische, aber auch kommunikationspsychologische und andere Techniken zum Einsatz.

In der Regel ist das Vorgehen kooperativ und auf Augenhöhe mit dem Klienten. Der Psychologische Berater und der Klient sind gleichwertige Persönlichkeiten und suchen gemeinsam nach Klärung und Lösungsmöglichkeiten für bestehende Probleme und Konflikte.


Eine förderliche psychologische Beratung nimmt den unterbrochenen Entwicklungsprozess im Sinne des lebenslangen Lernens wieder auf und führt ihn weiter. Auch auf den prophylaktischen Wert frühzeitig wahrgenommener psychologischer Beratung wird bisweilen hingewiesen.

Aus empirischen Studien kann abgeleitet werden, dass Probleme und Krisen die Entstehung von psychischen Störungen und körperlichen Erkrankungen begünstigen können.

Psychologische Beratung ersetzt jedoch weder eine ärztliche Behandlung noch psychotherapeutisch indizierte Hilfeleistung. Sie reiht sich als mildeste, niedrigschwellige Form in den Bereich der psychosozialen Versorgung ein, greift aber dafür auch wesentlich breiter. Weiteres Merkmal ist die ambulante Durchführbarkeit wie etwa in örtlichen Beratungsstellen oder in psychologischen Praxen. Psychologische Telefonberatung ermöglicht indessen eine anonyme Beratung, wodurch eine beim Ratsuchenden etwa vorhandene Hemmschwelle verringert wird, sich einer fremden Person gegenüber zu öffnen.

Psychologische Beratung

(amerik.-engl. Psychological Counseling, brit.-engl. Psychological Counselling)[1]

bezeichnet psychologische Maßnahmen und Tätigkeiten, die der Aufarbeitung und Überwindung von Problemen oder Konflikten dienen. Sie ist eine zentrale Interventionstechnik im Bereich der nichtheilkundlichen Psychologie (beratende Psychologie).

In Deutschland gehören „Tätigkeiten, die nur die Aufarbeitung oder Überwindung sozialer Konflikte oder sonstige Zwecke außerhalb der Heilkunde zum Gegenstand haben“, nach § 1 Abs. 2 Satz 3 des Psychotherapeutengesetzes (Fassung September 2020) „nicht zur Ausübung der Psychotherapie“.

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